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Heilpädagogische Akademie für
Erziehungshilfe & Lernförderung e.V.
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PRAEVENTIVER UMGANG MIT VERHALTENSSTOERUNGEN

Verhaltensstörungen bei Kindern entwickeln sich gerade in der Grundschulstufe zu beträchtlichen Belastungen für Kinder, Eltern und Pädagogen. Verhaltensstörungen zeichnen sich dabei durch erhebliches Entwicklungsrisiko sowie einer ungünstigen Prognose aus. Zudem liegt häufig eine Komorbidität von Lern- und Verhaltensstörungen bei den Kindern und Jugendlichen vor.

Präventive Erziehungshilfe ist daher notwendig! Sie muss nach theoretisch fundierten, zugleich praxisrelevanten Präventionskonzepten arbeiten, die für den pädagogischen Einsatz im Unterricht tauglich sind. Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung werden zunächst die wesentlichen Störungsbilder näher erläutert. Anschließend werden aktuelle Ergebnisse der Präventionsforschung vorgestellt. Auf der Grundlage des gut abgesicherten Theoriemodells der sozialkognitiven Informationsverarbeitung lassen sich spezifische Förderbereiche der emotional-sozialen Entwicklung ableiten, die zudem durch gültige Lehrpläne legitimiert sind. In einem weiteren Schritt werden wirksame Präventionsprogramme vorgestellt und anschließend mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort näher erarbeitet mit dem Ziel, der Schrittweisen Umsetzung in den Unterrichtsalltag.

Moderation:
Prof. Dr. Clemens Hillenbrand; Prof. Dr. Thomas Hennemann

Zielgruppe:
Kollegiumsfortbildungen an Grund-, Haupt-, Real- oder Förderschulen

Zeit:
halbtägige oder ganztägige Veranstaltung

Inhalte:
1. Verhaltensstörungen: allgemeiner theoretischer Überblick

2. Vorstellung exemplarischer Störungsbilder
• Aggression, ADHD, ängstliches Verhalten und Depression im Kindes- und Jugendalter

3. Prävention von Verhaltensstörungen: allgemeiner theoretischer Überblick

4. Vorstellung und gemeinsame Erarbeitung konkreter Präventionsprogramme für den schulischen Alltag
• Klassenebene, Schulebene, Systemebene

5. Beratung bei konkreten Umsetzungsschritten präventiver Maßnahmen in Ihrer Schule

6. Entwicklung eines Hilfesystems
• Möglichkeiten der Kooperation mit weiteren Institutionen

Methoden:
Videopräsentation, Impulsreferate, Kleingruppenarbeit

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